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Geräuschkulisse

Nicht alle Geräusche lassen sich beim Drehen direkt aufnehmen, sondern müssen nachträglich eingefügt werden. Hier ein paar Tricks:

Regen
Reis wie Tropfen auf ein Butterbrotpapier fallen lassen

Knackendes Feuer
Zellophanpapier zerknüllen.

Stöße und Schläge
Treten und/oder Schlagen auf ein Telefonbuch.

Schrei
Einen Luftballon aufblasen, die Luft langsam durch das auseinander gezogene Mundstück entweichen lassen.

Schritte
In jeder Hand einen Schuh, dann zuerst die Hacken , danach die Spitzen aneinander schlagen. Es klingt wie Schritte.

Blätter auf Bäumen
Sanft mit einer Zeitung oder Papiertüte rascheln

Galoppierendes Pferd
Mit zwei leeren Bechern im Rhythmus eines galoppierenden Pferdes auf eine harte Oberfläche schlagen.

Unterwassergeräusche
Einen Strohhalm in ein Glas Wasser halten und sanft blasen.

Zerberstendes Holz
Eine Schaumstoffplatte zerbrechen.

Wasserfall
Einen Wasserhahn laufen lassen.

23.6.08 11:27


Filmemacher werden in 10 Minuten

von Robert Rodriguez
deutsche Übersetzung von T.R. aka Wortman

Du möchtest ein Filmemacher sein? „Ja“

Du bist ein Filmemacher! In dem Moment, wo du darüber nachdenkst, ein Filmemacher zu werden, bist du einer. Mach´ Dir eine Geschäftskarte, die aussagt, du bist einer. Verteile sie an deine Freunde. Wenn du das getan hast und du es in deinem Gedächtnis hast, dass du einer bist, dann bist du einer und beginnst zu denken wie einer. Träum´ nicht davon, ein Filmemacher zu werden, du bist einer.

Lass spielen

Was du lernen musst: Kreativ zu sein, ist nicht genug in diesem Geschäft. Du musst ein Techniker werden. Kreative Menschen sind geborene Kreative. Technische Menschen können nicht kreativ sein. Es ist etwas, was sie niemals bekommen werden. Du kannst es nicht kaufen, finden oder studieren. Du bis damit geboren. Zu viele kreative Menschen wollen nicht lernen, wie man ein Techniker wird. Was ist los? Sie verlassen sich nur auf die Techniker. Ein Techniker werden, kann man lernen. Bist du kreativ und ein Techniker, bist du nicht mehr zu stoppen!

Erfahrung

Hast du Erfahrung mit Filmen? Du hast , - richtig- du schaust Filme an. Jetzt brauchst du Filmerfahrung. Du wirst es nicht alleine vom Filmegucken lernen, nur ein paar Dinge. Du lernst mehr eine Kamera zu benutzen, wenn du deine eigenen Filme machst und deine eigenen Fehler. Fehler müssen nicht Fehler werden, alles ist subjektiv. Was für eine Person ein Fehler ist, kann für jemand anderen schon wieder ein Stück Kunst sein. Versteck dich dahinter. Sag´ jedem, es ist Kunst. Dadurch kannst du schon einiges verbergen.

Beginne mit einem Drehbuch

Weiß jemand, wie man das schreibt? Nein? Ok!
Alle anderen schreiben den gleichen Stil. Beginne deinen eigenen Stil zu schreiben. Das macht dich einmalig! Du kannst Schreibkurse besuchen. Das ist gut, aber lass Filmschulen in Ruhe. Oder du drehst Filme wie jeder andere. Wir wollen deinen Film sehen!

Wie schreibst du ein Drehbuch?

Du hast offensichtlich nicht genug Geld, oder bist nicht in einer Schreibklasse. Du möchtest einen Film drehen, aber nicht zuviel ausgeben.
Dur wirst jeden Tag mit Problemen am Set erscheinen. Du kannst die Probleme auf zwei Arten loswerden: Du kannst es kreativ tun oder sie mit einer Hose voll Geld wegwischen. Hast du kein Geld, hast du keine Hose, so erstelle ein Drehbuch für einen Film, den du jetzt verwirklichen kannst, ohne Deine Eltern traurig zu machen. Mache einen billigen Film.

Wie macht man einen billigen Film?

Schau dich um. Was hast du um dich herum? Mache Aufzeichnungen, von dem was du hast. Dein Vater hat einen Laden? Dreh einen Film über solch einen Laden. Deine Mutter arbeitet als Krankenschwester? Dreh einen Film über Krankenschwestern. Du hast einen Hund, eine Katze? Dreh einen Film über dein Haustier.

Wie stellst du dir einen Film vor?

Mit Storyboards… das kannst du tun. Du kannst deinen Film voraussehen und es zeichnen. Aber was du wirklich tun musst, ist, einen leeren Bildschirm für dich selbst zu schaffen und deinen Film sehen. Schließe deine Augen und starre darauf.
Stell dir einen Bildschirm vor, stell dir einen Film vor.
Szene für Szene, Schritt für Schritt. Setz dich hin, schließe deine Augen, lasse dich von niemanden stören und entferne alle Gedanken aus deinem Kopf, außer deinen Film und schaue ihn dir an. Ist er zu langsam, ist er zu schnell? Ist es lustig? Erzeugt er Spannung? Schau ihn dir an und dann schreib auf, was du gesehen hast. Schreibe alle Szenen auf , die du gesehen hast.
Dann geh los und erstelle diese Szenen!

Ausrüstung

Du solltest nicht etwas zu Phantasievolles drehen. Bedenke, es ist dein erster Film und du bist noch kein Spielberg.
16mm-Kameras bekommt man schon günstig. Vielleicht gibt es jemanden im Bekanntenkreis, der einem solch eine Ausrüstung leiht.
„Schau dir das an. Ein heller Platz. Was kann da schon passieren? Die Kamera bleibt hier stehen“. Du stellst sie dort hin , weil es so hell dort ist. Dein Film dürfte langweilig und steif werden.
Nimm die Kamera da weg, sieh dich um und suche nach Energie für deinen Film. Das Ding ist, der erste Film hat genug Leben und viel Energie.
Bring dadurch Leben in einen Film, in dem du die ganze phantastische Ausrüstung weglässt. Sie ist zu gut, zu schwer. Bemühe deine Hände.
Ein Lichtmesser ist das wichtigste. Du brauchst unbedingt einen. Visiere dein Objekt an. Lese die Werte ab und beginne mit dem Dreh.
Aber nicht überbelichten! Für Innenaufnahmen benutze zwei normale Glühbirnen. Viele sagen, das Licht wäre schlecht, weil es zwei kleine Birnen sind, aber deine Fehler werden expressionistisch.
Wenn du fertig bist mit dem Drehen, was musst du tun? Video-Schnitt-Systeme und Computer-Schnitt-Systeme sind deine Freunde. Sie sind schnell, leicht zu bedienen und billig.
Schneide deinen Film nicht! Nicht direkt den Film. Benutze deine Video-/Computer-Software und schneide dort auf Kassette.
Benutze diese Kassetten, um sie anzubieten. Es sind Kopien. Gib niemals dein Original aus der Hand. Es konnte dupliziert werden und du bekommst nichts dafür.
Du hast deinen Film gemacht, geschnitten , verteilt. Die Menschen wollen dich. Was jetzt? Nun brauchst du einen Agenten. Sie können die besten Geschäfte zu guten Preisen und die besten Filme für dich abschließen.
Niemand von den Filmstudios weiß, wie man Filme billig macht. Du weißt, wie man es billiger besser macht. Reihe dich nicht ein in das System. Bestehe auf deiner Position.
Mache Filme, die billig sind, aber nach teueren Produktionen aussehen. Nur so lernt man Technik.
Nehmt eine Kamera in die Hand, schreibt eure Ideen und Träume auf. Und eines Tages kommt jemand und sagt: „See you in Hollywood“.

24.5.08 23:31


Eröffnungstechniken im Film

Der direkte Ansatz
Auf diese Art weiß man den ersten Minuten des Films bereits genau, worum und um wem es in diesem Film geht.

Ein ganz normaler Tag
Dabei bekommt man zunächst einen Eindruck vom Schauplatz, spürt die Atmosphäre, die Grundstimmung, erlebt einen Ausschnitt des vielleicht gemächlichen Lebens, und dann begegnet man der Hauptfigur in einer Art von Aufregung.

Dramatische Ironie
Ein Film wird mit einer Szene eröffnet, in der die Hauptfigur nicht auftritt. Das heißt, das Publikum weiß etwas, was der Held nicht weiß. Etwas, das bald den Kurs seines Lebens grundlegend verändern wird.

Foreshadowing
Eine Eröffnungssequenz, die ein Ereignis zeigt, das sich lange vor der eigentlich Story abspielt und eine Andeutung von dem vermittelt, was später geschehen wird.

Erzähler/Voice Over
Der Held ist der Erzähler, manchmal auch nur eine Person, die etwas vorliest.

Shotgun/Montage
Die Shotgun/Montage-Eröffnung steigert eine Reihe von kurzen Szenen oder Clips das Tempo der Story, bis sie an den Beginn der eigentlichen Hauptstory gelangt und sich wieder verlangsamt.

Ein echter Anfang
Hier erlebt das Publikum ein brandneues Abenteuer mit dem Helden als Protagonisten.

24.5.08 23:29


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